woody fragt: Sollte es einen "Elternführerschein" geben?

woody fragt: Sollte es einen "Elternführerschein" geben?

Beitragvon WOODY am Mo 28. Apr 2008, 14:34

Die Skandale um vernachlässigte und misshandelte Kinder reißen. Das liegt weniger an der Zunahme der Taten als an der zunehmenden Zivilcourage der Mitbürger. Will heißen: Es wird mehr hingeschaut...und eben gemeldet.
Während man in Deutschland für ein MoFa eine Fahrprüfung ablegeb muss, ist die Betreuung von Kindern keiner obligatorischen Kontrolle bzw. Eignung der Eltern unterworfen.
Ideen für den sogenannten "Elternführerschein" werden nun laut. Demnach sollen Elternkurse zur Pflicht werden. Genaue Definitionen zu Umfang und Inhalten stehen aber noch aus.

Wie stehst Du dazu? Vernünftig oder zu totalitär? Wie könnte solch ein Kurs aussehen? Wer sollte der Träger sein? Welche Inhalte sollen vermittelt werden?
WOODY
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Re: woody fragt: Sollte es einen "Elternführerschein" geben?

Beitragvon Quindan am Fr 16. Mai 2008, 14:29

Oh ja, unbedingt!

So schrecklich und ätzend wie sich die (meisten) Blagen benehmen, MUSS das sein! Bei meinen Kindern (wenn ich welche hätte) würde ich es gar nicht so weit kommen lassen, daß sie vorlaut, nervig und altklug werden!
Ich bin als Kind danach erzogen worden, mich zu benehmen - aber andersrum: was will man von Eltern erwarten, die (geistig) auch Kinder sind und eben diese Werte, wie wir/ich in den 30ern gelehrt bekommen haben, gar nicht kennen? Der Staat muß echt was tun - wenns die Eltern nicht mehr schaffen! Dann lieber zu einer vernüftigen Pflegefamilie, als mit solchen Eltern geschlagen zu sein...
Quindan
 
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