woody fragt: "Gepäckhandel" beim Check-In unterbinden?

woody fragt: "Gepäckhandel" beim Check-In unterbinden?

Beitragvon WOODY am Fr 25. Apr 2008, 11:46

In der Reise-Hochsaison ist es am Flughafen öfter zu beobachten: Flugreisende mit Übergepäck bitten in der Warteschlange andere Passagiere, die leidglich mit Handgepäck unterwegs sind, das Übergepäck quasi auf ihren Namen zu "übernehmen". Was auf den ersten Blick nur wie eine kleine Gefälligkeit aussieht, kann durchaus tückisch sein, wenn man sich den Inhalt des Gepäckstücks oder das tatsächlich vorhandene Flugticket vorher nicht zeigen lässt.
Auf diese Weise ist es ein Leichtes, Schmuggel zu betreiben. Und im Fall der Fälle ist der nichts ahnende Passagier, der nur einen Gefallen tun wollte, rechtlich der Schuldige. Ein weiteres Horrorbild: Terroristen kann es mit dieser Methode gelingen, ein fragliches Gepäckstück in den Frachtraum eines Flugzeuges zu befördern, ohne selbst an Bord zu gehen. Bislang handhaben es Fluggesellschaften so, dass ein Flug nicht gestartet wird, wenn ein Fluggast ein Gepäckstück aufgegeben hat, selbst den Flug aber nicht antritt. Durch den "Gepäckhandel" in der Check-In-Warteschlange können Terroristen dies umgehen, wenn von ihm kein Ticket zur Vorlage verlangt wird.

Hast Du diese Beobachtung auch schon mal gemacht? Was kann man dagegen tun?
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Re: woody fragt: "Gepäckhandel" beim Check-In unterbinden?

Beitragvon patoucha am So 11. Mai 2008, 22:45

Also ich fliege öfters, habe aber eine solche Beobachtung auch noch nicht gemacht. Allerdings musste ich einmal wieder aus dem Fluggzeug aussteigen, weil wir alle noch einmal unser Gepäck identifizieren mussten. Es gab da eine Diskrepanz mit einem Koffer, der irgendwie keinem gehörte. Das Gepäck stand neben dem Flieger, und wir mussten alle sagen, welches unsere Koffer sind. Das war vielleicht ein Durcheinander. Und in der Tat blieb auch der ominöse Koffer übrig - und wurde von der Security entfernt. Gehört hat man hinterher nichts, also wird der Koffer harmlos gewesen sein. Aber ein komisches Gefühl hat man dann schon.
Ich finde, ein solcher "Gepäckhandel" sollte auf jeden Fall unterbunden werden. Wenn einem die ganze Geschichte nicht koscher vorkommt, sollte man eigentlich gleich das Personal darauf hinweisen. Ich verstehe aber auch Leute nicht, die so etwas einfach so machen. Nicht nur weil Terroristen etwas in den Koffern deponieren könnten, sondern auch, weil man ja immer wieder von Fällen hört, wo Touristen Päckchen mitgegeben wurden, in denen dann hinterher Drogen sind.
patoucha
 


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